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Ein ganz normaler (Team)abend?

22. März 2008 Von: Merl Kategorie: Beruf, Freizeit & Unterhaltung Trackback

Was macht man an einem Samstag Abend? Ja klar, normalerweise ins Force gehn.

Oder man wird gefragt ob man nicht Lust hat was mit den Kollegen zu unternehmen und stimmt dem zu.

Also – denkt man sich – was solls, kann man sich ja mal anschaun.

21.00 Uhr Nürnberg Hauptbahnhof, Infopoint. Rechtzeitig bei Uli los und noch einen Abstecher zu Subway gemacht, Gutschein einlösen. Da kam auch schon der erste Aha-Effekt des Abends: Die Bedienung war freundlich, kompetent, hat nicht versucht mir irgendwas aufzudrehn was extra kostet und ich hab wirklich ne ordentliche Portion Jalapeñios auf das Ding gehaut.

Das war das erste richtige Essen des Tages, und wie sich später noch rausstellen sollte eine sehr gute Entscheidung.

Kurz vor 9 dann hoch zum Infopoint, noch keiner da. Also noch nen kleinen Abstecher in den Müller und n Wasser besorgt. Wieder zum Infopoint, schon am überlegen doch ins Force zu gehen weil da keiner Auftaucht. Ein Winken machte mich dann doch auf das kleine Grüppchen (4 Leute) von Leuten aufmerksam die ohne Businesskleidung doch mal so ganz anders aussehen. Die alle schon bewaffnet mitm Bier, und ich steh da mit meinem Wasser. ^^;

5 nach 9 warn wir immernoch nur zu 5t. Heiko gab bescheid das er und einige andern erst losgehen und direkt ins Schmelz kommen und als 21.15 immernoch keiner da war gingen wir halt los.

Ab in den Schmelztigel. Zugegegeben, die Geschichte eines Kollegen das er beim letztenmal nicht mehr wusste wie er Heim kam hätte mir zu denken geben sollen..

Der Schmelztigel: Eine Nürnberger Szenelokalität, Musik: Partymusik, Gäste: viele, Eintritt 3,00 € (für die Damen gibts den ersten Schnaps schon am Eingang dazu).

Im Schmelz gabs erstmal 2 recht schnell Runden Bier, die waren auch nötig, zumal sich dort zum Zeitpunkt unseres Besuchs 2 Jungesellinenabschiede vollzogen. Was dazu führte das eine Dame mit Bunnyohren + -schwanz Lose verkaufte und abstruse Dinge tat die die Herren gewannen und eine andere Gummitiere die an ihrem T-Shirt befestigt waren verkaufte die dann vom jeweiligen Herren ohne zuhilfename der Hände zu verzehren waren.

2 weitere unsrer Truppe kamen noch rein, für den Rest wars dann zu voll.

Alles kein Thema, die Nürnberger Altstadt gibt noch mehr her. Eine kurze Diskussion über billig Alkohol und andere Entscheidungsgrundlagen führte dann geradenoch dazu das wir nicht ins Fritzzz gingen, sondern ins Hallertor.

Das Hallertor: Karakoebar, Musik: was grad jemand singen mag, Gäste: stark alkoholisiert, aber lustig, Eintritt: keiner, Getränke: Happy Hour Cocktails 4,50€ + 0,5l Vodka Absolut + 4 Red Bull für 40,- €, WC: 1 x Damen 1 x Herren (Schüssel) ohne Waschbecken und 1 x Pissoirs mit Waschbecken.

Die Entscheidung war leicht, zum Singen darf man nicht nüchtern sein, also den Vodka für 4 von uns. Und weil grad Happy Hour war nochn Cocktail dazu – der Cuba Libre ist zwar Hochprozentig, aber geschmacklich ehr Durchschnitt.

Gerade als wir uns geeinigt hatten, das wir am Ende des Abends nochmal dorthin wollten, denn Karaoke ist ja immer ehr was für den Abschluß, mussten wir feststellen das wir bereits angemeldet waren .. also Augen zu, Gläser und Vodka leeren und durch.

Und so standen da 5 gestandene Männer und sangen … Quit Playing Games With My Heart von den Backstreetboys.

Danach war ich dann auch bereit mich ins Fritzzz überreden zu lassen. Mal ehrlich, schlimmer als BsB zu singen konnte es nicht mehr werden.. dachte ich.

Das Fritzzz: Nürnberger Single Kneipendisco mit Garantie niemand ders nicht will geht alleine Heim, Musik: Partymusik, und zwar die richtig schlechte, Eintritt: 3,– €, Gäste: verzweifelt, stark alkoholisiert

Der Vorteil am Fritzzz war, einer von uns kannte den DJ, obwohl das auch schon egal war, wir waren längst in einem Zustand um fast alles gut zu finden. Und es gibt dort “billig Alkohol” um meine Kollegen zu zitieren.

Da das das Argument für Fritzzz war, und da wir eh grad so schön dabei waren gabs da gleich nochmal 2 Vodka-Bull hinterher. Im Fritzzz war es kurz, aber lustig.

Lustig wegen der besoffenen Amis und wegen der schlechtesten Anmache die ich je über mich ergehen lassen durfte: eine Dame griff mir in die Haare und kommentierte das mit den Worten “Sin’ die echd?” Erster Gedanke: “Nein, ich kleb mir die Abends immer an.” Ein paar gelallte Worte später wusste ich dann, daß die Freundin der Dame lange Haare mag und diese mich gerne kennenlernen würde. Freundlich aber bestimmt lehnte ich ab, auch das “Wirglisch keine schanse?” der Dame und die aufmunternten Worte meiner Kollegen konnten mich nicht überzeugen.

Kurz war der Besuch, weil da ein paar der noch etwas stärker als der Rest alkoholisierten Gäste meinte mit einem von uns fast eine Schlägerei beginnen zu wollen. Eine kurze Diskussion später waren wir drausen, und nachdem wir unsere restlichen Jacken geholt hatten wurde spontan entschieden dem Druid einen besuch abzustatten.

Der Druid: beliebter Irish Pub in Nürnbergs Altstadt, Musik: garnicht so irisch, Gäste: ganz nett, um die Uhrzeit allerdings bestimmt genauso besoffen, Eintritt: frei

Hier kam das Verhängniss: Strongbow auf Vodka-Bull, vieleicht wars auch der Irish-Flag, oder einfach alles zusammen. Jedenfalls war ich als ich dei Treppen vom Klo wieder nach unten kam (ja, da sind die Klos oben) der festen Überzeugung, daß der Tisch umgestellt wurde. ^^;

Nach dem Druid wirds verschwommen. Eine kurze Diskussion mit ein paar der Altstadtsecurities hatten wir noch. Merken: nicht volldrunken nach Visitenkarten fragen, schon garnicht wenn vorher einer aus der Gruppe mist geredet hat. ^^

An dieser Stelle verliesen bestimmte Teile meines Bewusstseins zusammen mit meinem Verstand meinen Körper, jedenfalls sehe ich an dieser Stelle meinen Körper zusammen mit einem Rest der Leute wieder richtung einer anderen Lokalität gehen, wärend Bewusstsein und Verstand einfach stehen bleiben um sich zusammen einen gemütlichen Abend zu machen.

Irgendwann später kommt dann die Landung. Landung? Welche Landung? Naja, ich bin gelandet, irgendwo runter gesprungen wohl, kA wo und warum. Jedenfalls kam der Boden sehr schnell näher, gewissen Pläsuren zeugten auch davon. Fluchend stand ich auf.. Ende. Überblende nächste Szene: Ubahn, U2, Rothenburger Straße.

Inzwischen verifiziert: ich habe dort Award getroffen in der Ubahn, erklärte ihm wohl das ich ziemlich betrunken wäre, erbrach mich gegen die Ubahntür weil die Bahn einfach nicht anhalten wollte. Und wieder Ende. Überblende: bei Uli.

7:30 Uhr, ich stehe bei Uli vor der Tür und erkläre Ihr das ich ziemlich betrunken bin und es mir garnicht mehr gut geht. Netterweise durfte ich dann erstmal schlafen.

dscf1288.jpg Nach dem aufwachen wurde ich erstmal ausgelacht, irgendwie wohl verdient. ^^;; Und natürlich wurde gleich mal den Leutem im IRC alles brühwarm aufgetischt. ^^;

Der Tag war insgesammt nicht allzuproduktiv, und wirklich nüchtern war ich vermutlich am nächsten Tag in der Arbeit noch nicht, zumindest hab ich mich nicht so gefühlt…

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