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Wo rudern wir hin?

März 04, 2009 By: Merl Category: Beruf, Börse, Meinung

Hoch, runter, hoch, runter, hoch, runter, … und im Endeffekt? Garnix! Genau das ist es was der DAX heute macht.

Was will man da noch groß zu sagen? Die Seitwärtsbewegung war abzusehen, und wenn wir Glück haben, bleibst auch dabei.. wenn nicht ist die technische Gegenreaktion von heute vorbei und es geht nochmal richtig auf Talfahrt. Eins ist klar, wenn die Marke von 3500 durchbrochen wird, dann sehn wir auchnoch die 2 ganz vorn im DAX wieder.

Hoffen wir, daß die Marke hält und die Konkjunkturpackete weltweit greifen, dann wirds nach einer jetzt folgenden langen Seitwärtsbewegung irgendwann wieder aufwärts gehn, wenn nicht.. Tja, vll sollten wir wirklich langsam anfangen Tabakwaren, Butter und Nylons zu horten. Friedhelm Busch schreibt zwar, mit einem Weltkrieg ist die aktuelle Situation dann doch noch nicht zu vergleichen, und da hat er sicherlich auch recht, jedoch wenn die 3500 brechen, dann ist die Situation schonwieder ganz anders…

Und nein, ich bin kein Schwarzmaler, ehrlich, ich hoffe die 3500 halten, dann lachen wir in 2 – 3 Jahren darüber und ich hab bis dahin hoffentlich mal was angelegt..

Bildquelle: Screenshot von http://www.finanzen.net/indizes/indizes_realtime_chart.asp?strSymbol=D1DEDB2KE7=DBBL&intZeit=1

Die Buschtrommel „Nach der Gier die Panik“

4 Comments to “Wo rudern wir hin?”


  1. Mein Börsenguru xD

    ich erwarte nu tägliche Marktübersichten. Was verdient eigentlich nee freier Pulbliziest auf telebörse?

    c ya

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  2. Also ich weiß zwar nicht sicher was ein Pulbliziest ist, aber klingt das nach einem gutbezahlten Job. Muß ich nachher gleich mal Bewerbung abschicken…

    Geht an Baerwelbung@teelboerse.de? ;p

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  3. THEOLOGISCHE DEBATTEN DES MITTELALTERS

    „Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.“

    Sir Arthur Charles Clarke (1917 – 2008)

    Die Religion, die schon immer die Aufgabe hatte, die Fehler der Makroökonomie aus dem Bewusstsein des arbeitenden Volkes auszublenden, war solange notwendig und sinnvoll, wie niemand diese Fehler zu beheben wusste, die zwangsläufig zu systemischer Ungerechtigkeit und damit zu Massenarmut und Krieg führen. Ohne die selektive geistige Blindheit, die uns „wahnsinnig genug“ für die Benutzung von Zinsgeld machte, und die noch heute die Menschheit in Herrscher (Zinsprofiteure) und Beherrschte (Zinsverlierer) unterteilt, wäre unsere Zivilisation nie entstanden.

    Erst der Prophet Jesus von Nazareth erkannte, wie die Makroökonomie zu gestalten ist, damit niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) erzielen kann. Doch mit dem Cargo-Kult des Katholizismus mutierte die seit Jesus eigentlich überflüssige Religion vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode: weitere 1600 Jahre Massenarmut und Krieg, seit der Vernichtung der Gnosis (Kenntnis) im vierten Jahrhundert.

    Die „heilige katholische Kirche“ degradierte das Genie zum moralisierenden Wanderprediger und projizierte das von Jesus vorhergesagte „Königreich des Vaters“ (Freiwirtschaft, Vater der Kultur = Kreditangebot), in dem die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beendet ist, auf ein hypothetisches „Himmelreich“ der Toten, nur um selbst eine „Moral“ verkaufen zu können, die in der idealen Makroökonomie so sinnlos ist wie eine Taschenlampe bei Sonnenschein.

    Der religiöse Wahnsinn beließ die Menschheit in der systemischen Ungerechtigkeit des Privatkapitalismus (Erbsünde) und ließ so dem ersten Weltkrieg noch einen zweiten folgen, obwohl der Sozialphilosoph Silvio Gesell bereits 1916, unabhängig von der Heiligen Schrift und erstmals auf wissenschaftlicher Grundlage, genau das wieder beschrieb, was der geniale Prophet Jesus von Nazareth als erster Denker in der bekannten Geschichte als Wahrheit erkannt hatte: absolute Gerechtigkeit durch absolute Marktgerechtigkeit.

    Heute (2009) sind wir an genau dem Punkt angekommen, den die israelitische Priesterschaft schon vor 2600 Jahren vorhergesehen hatte: Wir stehen unmittelbar vor der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon), der totalen Selbstvernichtung, denn der Krieg (umfassende Sachkapitalzerstörung) konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab! Doch ein Atomkrieg ist gar nicht erforderlich, um unsere ganze „moderne Zivilisation“ auszulöschen; es reicht schon aus, wenn wir weiterhin an den „lieben Gott“ (künstlicher Archetyp: Jahwe = Investor) glauben und Zinsgeld (Geld mit parasitärer Wertaufbewahrungsfunktion) verwenden.

    Ich wünsche dem einstigen Land der Dichter und Denker Viel Erfolg bei der Auferstehung noch vor dem jüngsten Tag (1. Januar 2010).

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  4. Die aktuelle Entwicklung kann man sich auch sehr gut hier anschauen http://www.finanznachrichten.de/aktienkurse-index/dax-30.htm

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