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FlexStrom

März 20, 2009 By: Merl Category: Meinung, Sonstiges

Zu meinem großen erstaunen muß ich feststellen, das ich noch garnichts zu diesem Betrügerverein FlexStrom hier geschrieben habe.

Ich versuche das mal kurz zusammenzufassen:

Also ich in meine aktuelle Wohnung einzog, wollte ich natürlich auch so günstigen Strom wie möglich. Nach einigem Vergleich ergab sich dann, daß der günstigste Anbieter „FlexStrom“ war. Manko: man muß dort den Strom als eine Summe im Vorraus zahlen. Das war eine Riesenblödheit wie ich inzwischen weiß.

FlexStrom hat von Anfang an alles vergeigt, ging los mit dem Wechsel von N-Ergie zu FlexStrom, ich teilte FlexStrom mit, daß ich vorher keinene Energieversorger hatte, also auch kein Wechsel nötig ist, falls sie doch Daten bräuchten, sollten sie sich nochmal melden. Haben sie nicht, bzw erst Monate später. Erst kam eine Mahnung per Post, daß ich den Betrag noch nicht überwiesen hätte. Hatte ich auch nicht, allerdings gabs vor der Mahnung auch keine Rechnung. Damals dachte ich noch die wäre mir verloren gegangen, inzwischen bin ich sicher, daß sie nie kam. Blöderweise hab ich natürlich bezahlt.Nochmals Wochen später kam dann plötzlich per E-Mail wieder eine Anfrage nach meinem alten Anbieter. Wieder gab ich die Antwort es gäbe keinen, wenn da noch zusätzliche Angaben fraglich wären, sollte man es mir mitteilen. Keine Antwort kam, ich ging davon aus das FlexStrom mich schon seit Monaten versorgt, Rechnung war ja bezahlt.

Und wieder vergingen Monate. Plötzlich kamen Rechnungen der N-Ergie auf die ich mir keinen Reim machen konnte. Erst nach langem hin und her stellte sich heraus, dass ich schon seit Monaten ohne Stromanbieter am Netz hing und durch meinen Vermieter nun Zwangsangemeldet wurde. Nach telefonischer Anfrage was das solle bei FlexStrom was das solle wurde mir eine schriftliche Antwort per Post zugesichert. Wochen später fand ich in meinen E-Mails eine kurzgefasste Aussage, ich solle meine Beschwerde doch per Briefpost senden. Soviel zu Antwort per Post.

Inzwischen war ich schon Stinksauer, es war Dezember und das ganze lief schon seit einem Jahr. Also habe ich alles in einen 3-Seitigen Brief gepackt, Kopien meiner belege dazu und hingeschickt mit der ausdrücklichen aufforderung, die Antwort per Post zu senden und dem Hinweis, daß ich ohne eine für mich zufriedenstellende Antwort garnicht Kunde von diesem Laden sein will und den Auftrag zurückziehe. Lustigerweise kamen kurz vorher – das vergas ich zu erwähnen – nämlich auch per Post die Auftragsbestätigungen und das FlexStrom mich ab Dezember mit Strom versorgt. Natürlich habe ich dem in meinem Brief widersprochen und verlangt mir vorher eine Lösung zu bieten.

Die Zeit verging, keine Antworten. Am 20.02.2009 rief ich wieder an, nach 5 Minuten in von Rauschen überlagerten, laiernden Warteschleife wurde ich getrennt. Zweiter Versuch, wieder Rauschen und laiern, aber diesmal kam am Ende wirklich ein Mensch raus. Ja die Telefonanlage sei diese Woche gestört. Die Frage nach dem Bearbeitungsstand meiner Beschwerde ergab: es liegt keine Beschwerde vor! Stinksauer fragte ich nach der Beschwerdeabteilung – ja, da sei keiner mehr da. Um 17 Uhr irgendwas an nem Freitag, ja ne is klar.

Also einen weiteren Brief geschrieben, den vorhergehenden und alle Belege wieder beigelegt, erneut postalische Antwort verlangt, mit Frist 2 Wochen, sonst Anwalt. Das ganze per Einschreiben mit Rückschein geschickt, noch am selben Abend. Der Rückschein kam auch zurück, jemand hatte den Empfang quittiert, also ist der Brief angekommen diesmal.

Ein Monat ist vergangen, zufälligerweise genau ein Monat. Heute in der Mittagspause rief ich wieder an, denn es kam immenroch keine Antwort. Die Warteschleife laiert noch schlimmer und das Rauschen ist fast unerträglich. Nach fast 15 Minuten in der Warteschleife kam ich bei Frau P. raus. Trotz der Störung gelang es uns mit Mühe uns zu verständigen. Ich fragte nach meiner Beschwerde und erwähnte auch, daß sie schonmal verloren ging. Sie fand herraus: wieder nichts da! Betont ruhig bat ich sie, mir jemand zuständiges zu geben, da ich meine Wut nicht an ihr auslassen wollte. Frau P. versuchte diesem Wunsch nachzukommen und gab mich zunächst in eine Warteschleife ohne jeden Ton, vll war es auch nur die Stummschaltung, aber immerhin ohne Laiern oder Rauschen, eine Entspannung für die Ohren. Nach weiteren Minuten des Wartens kam Frau P. wieder zurück. „Diese Praktiken“ wären „ihr selbst unverständlich“ und sie „verstehe jetzt wieso wir diese Nummern [die Beschwerdeabteilung] nicht bekommen“ aber niemand wolle das Gespräch übernehmen und sie hätte die Auskunft bekommen sie solle sich meine Wut doch selbst anhören und mich bitten das ganze per Einschreiben zu schicken, daß ich das schon habe interessierte diese Leute nicht. Frau P. bat mich sie vorzuwarnen sollte ich schreien wollen, damit sie ihr Telefon leiser drehen könne. Ich erwiederte, daß ich nicht vorhätte zu schreien, da sie ja nichts dafür kann, bat sie aber einem der Leute, die nicht zuständig sein wollten meine Nummer zu geben, mit dem Hinweis, daß ich ein Einschreiben bereits geschickt habe und wenn ich keinen Rückruf erhalte meine nächste Antwort durch den Anwalt in Form einer Klage erfolgen wird.

Man darf gespannt sein

1 Comments to “FlexStrom”


  1. Oh mann, ich dachte das Thema wär bereits erledigt gewesen. Ich vermute mal du wirst da Klage einreichen dürfen. Die ignorieren das sowieso alles. Allein schon die Miese Leitung lässt darauf schließen die wollen keine Beschwerden bearbeiten …

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